Halbzeit der Ausbildung

Liebe Muskelkater Familie,

Heute Erzähle ich euch wie mein Werdegang bis heute verlaufen ist.

Alles fing an, als ich im Muskelkater angefangen habe zu trainieren .

Schon bei meiner Anmeldung im Muskelkater merkte ich die familiäre Stimmung und schöne Atmosphäre im Studio.

Zu dem Zeitpunkt meiner Anmeldung besuchte ich noch die Fach-ober-Schule.

Im Rahmen der Schulausbildung musste ich ein Jahrespraktikum absolvieren.

Nach einem halben Jahr Praktikum bei der Gemeinde hatte ich die Nase voll und ich suchte nach etwas, was mir Spaß macht und bei dem die Leute immer gut drauf sind.

Ich bewarb mich beim Muskelkater. Ich hatte schon ganz gute Kontakte, da ich früher mit unserer Leti eine Schule besucht habe. Ich bekam kurze zeit später die Zusage und ich hatte meinen ersten Arbeitstag als Praktikant.

Ich wurde sehr gut behandelt und in allen Bereichen ob Theke, Fläche, Büro oder Lager eingeweiht, was mich sehr begeisterte und mir Geschmack auf mehr gegeben hat.

Natürlich muss man auch mal ein paar typische Praktikantenarbeiten machen,wie putzen oder saugen, aber ich muss dazu sagen, dass ich immer beschäftigt wurde und nicht nur in der Gegend rum gestanden habe.

Als ich dann ins Muskelkater gekommen war um zu trainieren, sah ich auf der Infotafel direkt beim Eingang, dass das Muskelkater einen Auszubildenden sucht.

Ich fragte direkt bei Alex nach ob sie Interesse an mir hätten, weil ich mir das sehr gewünscht habe und mir gut vorstellen könnte im Muskelkater zu arbeiten.

Es kam zu einem Casting, bei dem einige Mitbewerber anwesend waren.

Es ist nach meiner Meinung sehr positiv gelaufen und ich hatte das Gefühl, dass wir auf einer Wellenlänge gewesen waren .

Nach einer Woche unruhigem warten bekam ich dann von unserer Spinning Maus Jessi den Anruf, dass ich als Azubi genommen werden würde.

2 Wochen später stand ich als neuer Azubi hinter der Muskelkater-Theke.

Ich war überglücklich und vielleicht auch ein wenig übermotiviert.:D

Anfangs stach ich sehr mit meiner frisch gewonnen Motivation raus, aber nach 1-2 Monaten ruhte ich mich immer mehr auf dem Lob aus und ich habe keine 100% mehr gegeben .

Das gesamte Team merkte es und musste quasi für mich mitarbeiten.

Ich wurde langsam und kam nicht mehr richtig in Pötte.

Als ich es dann auf die Spitze getrieben habe und an einer Sauna Nacht (bei welcher wir von 23-24 Uhr die Sauna geöffnet ist) alleine mit meinen Jungs Oberkörperfrei trainierte kam plötzlich einer der Chefs rein.

Es kam zu einem ernsten Gespräch und ich hatte ein schlechtes Gewissen.

2 Tage später wurde ich nach dem Meeting ins Büro gerufen und ich bekam eine richtige Abreibung.

Am Ende des Gesprächs sagte man mir, dass ich aufgrund der abgefallenen Leistung heute mein letzter Arbeitstag ist. Ich war noch in der Probezeit und mir lief es eiskalt den Rücken runter.

Ja was soll ich sagen ich bin noch hier, die beiden Chefs hatten mich verarscht.:D

Ich gebe bis heute 100 prozentig Gas und dies wird auch belohnt.

Ich werde immer mehr gefördert, ob die die Trainer B-Lizenz oder meine Ausbildung als Ernährungsberater. An Projekten, die mir gefallen kann ich mitarbeiten und mich einbringen. Ich gebe weiter Vollgas und werde immer mehr zur Führungsperson. Ich muss zugeben, dass ich erst lernen musste, was es bedeutet arbeiten zu gehen. Aber je mehr ich gebe, desto mehr kommt zurück. Ich hoffe der kurze Einblick in die ersten Schritte meiner Arbeitslaufbahn haben euch gefallen.


Euer David