Power Plate- Der 10 Minuten Erfolg

Hallöchen Freunde der Sonne,


jetzt wo der Sommer unmittelbar vor der Tür steht und einige doch noch Panik bekommen haben, dass sie irgendwie den Winter verpasst haben, um ihren Sommerbody zu meißeln, fällt es einem natürlich schwer sich zwischen Training und Sonne zu entscheiden. Aaaber, wir haben natürlich für alles eine Lösung. Vielen von euch ist sie schon aufgefallen. Mit ihren sexy Kurven hat sie schon so einige Blicke auf sich gezogen: Nein, wir reden nicht von unseren Mädels (Ja ich weiß, auch da kann man nicht ganz wegschauen), sondern von IHR: Der Power Plate. Und weil der ein oder andere so eine Hübsche nicht gerne teilt, haben wir direkt zwei für euch da. Es ist genug für alle da.


Aber wozu ist sie eigentlich da?

Bevor ihr euch auf ein Speed-Date mit ihnen einlasst (Natürlich stehen euch hier unsere Trainer zur Seite) bekommt ihr heute ein paar Infos über unsere „Neuen“.


Was genau macht die Powerplate so besonders?

Die Power Plate zeichnet sich vor allem durch eines aus: Ihre Platte. Bevor ihr jetzt schon komplett ausrastet und direkt euch draufstürzen wollt – ich weiß, klingt bis jetzt schon totaaaal überragend... - Sie vibriert. Aber bevor ihr jetzt auf schmutzige Gedanken kommt wollen wir mal den Spaß beiseite legen. Es geht um eine vibrierende Platte. Gut. Unterschätzen solltet ihr das gute Stück jedoch nicht. Die Power Plate erzeugt Schwingungen zwischen 30 bis 40 Hz multidimensional. Das heißt in fast jede Richung: Hoch/Runter, Links/rechts, Vor/Zurück. Um euch das Ganze auf verständliche Weise zu erklären, versuche ich euch eine Situation aufzuzeigen, wie sie jeder von euch kennt. Ihr könnt euch das wir beim Arzt vorstellen, der gelegentlich mal eure Reflexe testet. Jeder von uns hat das schon erlebt. Der kleine „Hammer“ wird ausgepackt und wir bekommen einen kleinen Klopfer unterhalb des Knies und ohne es zu wollen treten wir leicht mit unserem Bein nach vorne. So ähnlich funktioniert auch die Power Plate. Sie nutzt tausender kleiner Hammer um eure Reflexe auszulösen. Unsere Muskeln können wir nicht nur bewusst, sondern auch unterbewusst ansteuern. Die passiert zum Beispiel auch beim Balancieren. Einen Teil der Muskeln steuert ihr bewusst an. Doch der größere Teil passiert einzig und allein unterbewusst und ihr könnt rein gar nichts dagegen machen. Durch das konventionelle Training an Geräten können gerade einmal 2/3 der Muskelfasern (¾ bei Leistungssportlern) gleichzeitig angeregt werden, da hier hauptsächlich mit willkürlicher Kontraktion gearbeitet wird. Auf der Power Plate können beinahe 100% der Muskelfasern, durch sowohl willkürliche als auch unwillkürliche Kontraktionen, aktiviert werden. Somit habt ihr nach einem 20 Minuten Workout auf der Power Plate den gleichen Effekt wie nach einem mehrstündigen konventionellen Training an den Geräten. Das heißt mehr Muskeln sind das Ergebnis und dies wiederum hat weitere positive Effekte. Mehr Muskeln verbrennen zum Beispiel auch mehr Fett. Und nicht nur das. Die Vibration der Platte wirkt sich positiv auf die Knochendichte aus, fördert die Durchblutung und löst Verklebungen in den Faszien. Dadurch steigert ihr automatisch eure Beweglichkeit und habt somit ein niedrigeres Verletzungsrisiko bei egal was auch immer ihr tut. Und ja, ihr habt richtig gehört: eine Trainingseinheit dauert maximal 20 Minuten und dann seit ihr schon lange am trainieren. Etwa 10 Minuten dauert ein Workout ohne Pause. Je nachdem wieviele Pausen ihr euch einbaut, dauert es 15-20 Minuten. Also auf ins Training und danach die Sonne weiter genießen.

Wenn das kein Grund ist, um sie näher kennenzulernen, dann weiß ich auch nicht.

Selbst unsere Jungs von der Fußball-Nationalmannschaft trainieren regelmäßig mit ihr und erreichten unter anderem mit der Power Plate ihren Traum vom Weltmeistertitel 2014.

Aber wo genau fing der ganze Spaß eigentlich an? Dreimal dürft ihr raten: Richtig! In der Raumfahrt...

Und das schon 1910. War ja klar, dass die Wissenschaft sich wieder Zeit lässt, dass mit uns Normalos zu teilen. Aber was sollst. Besser spät als nie.

Damals stellte man fest, dass die Russen irgendwie den Spaß oben im Weltall viel besser verkraftet haben, als die Amerikaner. Die kamen nämlich aus der Tür und blieben eigentlich direkt davor auch schon auf dem Boden liegen. Aber die Russen kamen quietschfidel wieder zuhause an. Aber wieso? Und das meine lieben Freunde lag nicht am Wodka. In der Raumfahrt wurde Vibration im Training eingesetzt, um dem degenerativen Effekt der Schwerelosigkeit auf Knochen- und Muskelstrukturen entgegenzuwirken. Das haben die Russen für sich entdeckt und genutzt. Und jetzt sind wir an der Reihe. Wir freuen uns schon euch auf den Power Plates an eure Grenzen und natürlich Ziele zu bringen! Also worauf wartet ihr noch?!



PS.: Keine Sorge. Andere Trainingsmethoden aus der Raumfahrt bieten wir noch nicht an. Kommt vielleicht noch, wenns eine Garantie darauf gibt, dass uns nicht die Bude vollgekotzt wird.